Hanspeter Dähler
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Bernard Dejonghe

Frankreich / France

haches à gorge

2004

Steinzeug, stoneware

48 cm

meule vive

2002

optisches Glas

29 x 25 x 20 cm

Maison

2002

optisches Glas

28,5 x 20 x 20 cm




Bernard Dejonghe zählt zu den weltweit besten Künstlern, die mit dem Material Glas arbeiten. In der grossen Ausstellung „The Glass Skin“ 1999 in Japan, USA und Deutschland sorgte er mit seinen Werken für Aufsehen.

„Die Formen, um die ich mich bewege sind immer einfach. Geometrische Körper – Kreise, Dreiecke, Linien – konzentrierte Formen, „menschliche Zeichen“, die ich auf unterschiedliche Weise, meiner Lust oder meinen Möglichkeiten entsprechend wiederhole“.
Ich produziere keine Bilder, ich erzähle keine Geschichten. Meine Glasblöcke stehen durch ihr Verhältnis von Raum und Massstab in direktem Bezug zu mir oder dem Betrachter“.

Bernard Dejonghe denkt in umfassender Art und Weise. Die visuelle Erscheinung seiner Gedanken kann in grossen, üppig glasierten keramischen Platten und in geometrischen Volumen aus klarem optischem Glas gesehen werden. Beide Erscheinungsformen verkörpern eine sehr persönliche Sicht der Erde und des Himmels. Den Kern des Universums.

Die Wurzeln von Bernard Dejonghe’s Kunst sind im Sand einer makellosen Wüste Afrikas und in den Sternen eines reinen und unzugänglichen Himmels zu finden. Wüste und Himmel stehen in Verbindung mit der Vision alter Kulturen, die wie unbewusste und besessene Erinnerungen seinen Geist zu verfolgen scheinen. Dieser unbewusste Aspekt seiner Inspiration erklärt die sich wiederholenden Themen seines Schaffens und Forschens.

Bernard Dejonghe’s Inspiration ist nicht nur das Resultat von blossen Träumen oder persönlicher Besessenheit, sondern sie ist eine wirkliche physische Forschung mit Wissenschaftern des „Musée d’Histoire Naturelle“ in Paris. Zusammen mit ihnen erforscht er die entlegensten Gebiete des Sudan und sucht nach prähistorischen menschlichen Siedlungen und nach der Materialisierung von himmlischen Phänomenen, wie den unglaublichen „Fulguriten“.
„Fulguriten“ (natürliches Wüstenglas) entstehen durch die Wucht des Blitzes, der in den Sand schlägt. Sie verkörpern die heftige Verschmelzung von Himmel und Erde, und sie sind einer der Schlüssel zur Kunst von Bernard Dejonghe.

Skulpturen von Bernard Dejonghe sind weltweit in renommierten Museen und Sammlungen vertreten. Zwei bedeutende Arbeiten von Dejonghe hat Bill Gates für seine Sammlung kürzlich in einer Londoner Galerie erworben.



Kunstforum Solothurn, im November 2005
Werke in öffentlichen Sammlungen /

Works in public collections:

Musée Réattu, Arles / Kunstsammlung Veste Coburg, Coburg / Corning Museum, New York / Musée de l'Ancien Evêche, Evreux / Museo Internazionale Della Ceramica, Faenza / Musée des Arts Décoratifs, Lausanne / Victoria and Albert Museum, London / Kurokabe Museum, Nagahama City, Japan / Musée d'Art contemporain, Nice / Musée des Arts Décoratifs, Paris / Hokkaido Museum of Modern Art, Sapporo / Musée du Verre, Sars Potteries / Musée National de Céramique, Sèvres / Museo del Design, Torino / Musée de la Céramique, Inchéon, Korea