
Hanspeter Dähler
Schaalgasse 9
CH-4500 Solothurn
tel/fax +41 (0)32 621 38 58
Öffnungszeiten
Do/Fr 15.00-19.00
Sa 14.00-17.00
und nach Vereinbarung
e-mail: info(at)kunstforum.cc
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Gareth Mason |
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| Jar, Sand Rock Series
2007, Steinzeug h 60 cm |
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| "Strata"
2009, Porzellan h 76 cm |
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| "Strata"
2009, Porzellan h 76 cm |
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| Red Jar, Sang de Boeuf and Celadon Series
2006, Porzellan h 58,5 cm verkauft / sold |
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| "Pedestal Charger"
2006, Porzellan d 29 cm |
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| "Drip Rim"
2008, Porzellan h 25 cm |
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| "Satin Red Eye"
2008, Porzellan h 24 cm "Aqua Crackle" 2006, Porzellan h 28 cm |
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| Clay is a sensual and addictive material. I am never sated. My inclination is always to push. Risk is essential. Clay affords me moments where heart, hand and fire converge to create an arresting, disturbing beauty. These are the moments that spur me. Das Gefäss ist ein wiederkehrendes Thema in Gareth Masons Werk. Seine Gefässe sind oftmals gross, immer aber stark und gefüllt mit Leben. Er verändert die ursprünglich klassischen Formen, indem er die Oberflächen der gedrehten Gefässe bearbeitet und überarbeitet, ihnen Felsbrocken und Sand beifügt, Spuren seiner gestaltenden Hand stehen lässt, sie bemalt und die Gefässe brennt, bis er mit der abstrahierten, ausdrucksvollen Oberfläche zufrieden ist. Oftmals geben die Ränder Leben mit einem Minimum an Eingriff und bewahren Qualitäten, die auf eine andauernde Nässe des Tones schliessen lassen. Spuren des Daumens verschliessen die Verbindung zwischen zwei Schalen-Formen, die die Körper der grossen Gefässe bilden, und Finger drücken und pressen die Porzellanränder und verbinden sie mit dem Steinzeugkörper. Diese Eindrücke sind mehr als nur ein dekoratives Verfahren; sie lösen den Wunsch aus, weiche Gegenstände zu drücken und zu streicheln und unauslöschliche Spuren einer menschlichen Hand zu hinterlassen. Die Gesteinsbrocken und Mineralien, gefunden auf besessener Suche durch englische Wälder, sind Bestandteil von Gareth Masons Erforschung der Materialität. Grundlegend sind sie der gleiche Stoff wie der Lehm/Ton, der die Gefässe formt, und doch sind sie Eindringlinge und Störefriede, die die Oberfläche durchdringen und die Haut der Gefässe verletzen und Narben zurücklassen. Damit stellt sich eine Frage, die Gareth Mason fasziniert: Ist die Beziehung symbiotisch oder schmarotzerhaft? Tötet das "fremde" Material das Gefäss, oder lebt das Gefäss mit dem Schmarotzer? Zerstört er die Schönheit der klaren Form oder gestaltet er etwas sogar Schöneres? Schönheit ist ein beladenes Wort. Wo ein Mensch Schönheit sieht, mag ein anderer das Groteske sehen. Die widersprüchliche Energie, der Reiz der Gegensätze, das Symbiotische und das Parasitäre, die Qual und die Ekstase sind grundsätzliche Inhalte in Gareth Masons Werk. Als Schauspieler ( eines seiner anderen Leben) ist er sich der schmalen Linie zwischen Trauerspiel und Schwank bewusst, und desgleichen verwischt er in seinen Gefässen die Linie zwischen Anziehungskraft und Abscheu. Er strebt ausdrücklich danach, unser eigenes Bild von Schönheit zu hinterfragen und vielleicht zu ändern. Risiken eingehen jenseits der Notwendigkeit für weitere technische oder fortschreitende Ideen ist ein starker Impuls in Gareth Masons Werk. Er will erforschen, was zu enthüllen möglich ist, und er ist mehr daran interessiert, die Herrschaft zu lockern, als nach Kontrolle des Ergebnisses zu streben. Die neuen Arbeiten von Gareth Mason setzen eine Würdigung des Gefässes jenseits unserer Erwartung des Gebrauchs voraus; sie erweitern unsere Vorstellungen über Schönheit, Symmetrie, Oberfläche und Vollendung. Die Gefässe berühren. Sie sprechen zu unseren Empfindungen und unserem Gemüt und verlangen zuerst eine wortlose gefühlte Reaktion, bevor der Filter des Verstandes einsetzt. Masons Werk offenbart eine starke visuelle und taktile Ästhetik, die in Verbindung steht mit den gefühlsmässigen Erfahrungen des Menschseins. Kunstforum Solothurn, März 2009 |
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| Werke in öffentlichen Sammlungen /
Works in public collections: |
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| The International Keramik Museum, Gmunden, Austria / The Royal Bank of Scotland/
The Crafts Study Centre, Farnham / Flemming Collection, London / Bryanston Collection / James Wallace Arts Trust, Auckland / South Hill Park / Musée Ariana, Genève, Switzerland |
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